Zum Sonnenaufgang aufstehen und mit Sonnenuntergang und Grillenzirpen in den Schlafsack krabbeln. Vier Nächte lebten 45 SchülerInnen der Delmenhorster Grundschulen im Einklang mit der Natur und vor allem in medienfreier Zeit. Durch eine großzügige Spende von Airbus wurde es den SozialarbeiterInnen der Sozialarbeit an Schulen der Delmenhorster-Jugendhilfe-Stiftung möglich an der Astrid-Lindgren-Schule, der Käthe-Kollwitz-GS, der Wilhelm-Niermann-GS, der Beethovengrundschule, der Marienschule sowie der Parkschule entsprechend 7–8 Plätze an abenteuerhungrige 3. und 4. Klässler zu vergeben. Überwältigt waren die SchülerInnen bereits beim ersten Betreten des Kirchhattener Campingplatzes und dem Anblick der 6 bezugsbereiten Tipis, die ab heute für 5 Tage ihr gemütliches zu Hause sein sollten. Nach einem Kennlernbingo und einer Campingplatzralleye richteten alle ihre Zelte heimelig ein. Ein knisterndes Lagerfeuer und der riesige Schwenkgrill sorgten am ersten Abend für eine gemütliche Wohlfühlatmosphäre. Bereits am Lagerfeuer und bei der Tipifahnengestaltung wurden neue Freundschaften geknüpft. An den darauffolgenden Tagen waren ein Freibadbesuch, das Minigolfspielen, der Bau der Tipis im Wald, das Stockbrot über dem offenen Feuer sowie das Freilichtkino ein absolutes Highlight für die Kinder. Positiv erschöpft sanken die Kinder täglich auf ihre Luftmatratzen in wohl abenteuerliche Träume. Allabendlich ertönte eine Gute-Nacht-Geschichte gelesen vom allseits bekannten Elefant Elo. Tagesabschließend wurden die schönsten Momente des Tages gesammelt. So berichtet Elena, dass sie sich freut eine neue Freundin — Caroline gefunden zu haben. Auch nach dem Camp wollen wir in Kontakt bleiben. Ivan berichtet, dass er das Essen und vor allem das Rezept der wunderbaren Kartoffelsuppe von Frau Eekhoff braucht. Sarahs Augen leuchten am zweiten Abend als sie bemerkt, dass sie gestern bereits vor dem Vorlesen der Gute-Nacht-Geschichte eingeschlafen ist. Ich liebe unsere Tipigruppe. Leif erzählt begeistert vom Erstellen eines gemeinschaftlichen Waldmandalas und dem gemeinsamen Sammeln der Zapfen. Layla betont, wie sehr sie den Küchendienst schätzt, weil alle gemeinsam im Team arbeiteten. Wir als Team der Sozialarbeit an Schulen waren überwältigt von der positiven Resonanz der Kinder zu einer anderen Art der Gestaltung eines Sommerferienprogrammes. Auch zahlreiche Eltern wünschen die Fortführung dieses gelungenen Formates. Die intensive Beziehungsarbeit, die wir in dieser Woche gestalten durften, verbunden mit dem Sammeln unglaublich prägender Momente mit den Kindern lässt uns motiviert in das nächste Schuljahr schauen und Ausschau halten nach Sponsoren für die Durchführung eines zweiten Abenteuercampes dieser Größe. Ein großer Dank gilt auch den SozialarbeiterInnen der Delmenhorster-Jugendhilfe-Stiftung auszusprechen, die die SchülerInnen mit viel Engagement, Freunde und Geduld auch in herausfordernden Augenblicken durch den Camp Alltag mit einem vielseitigen Methodenkoffer begleiteten.
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